Nonverbale Strategien zur Früherkennung und Deeskalation bei herausforderndem Verhalten

Menschen mit Demenz zeigen Überforderung und Stress durch subtile nonverbale Signale, bevor herausforderndes Verhalten eskaliert. Dieser Vortrag vermittelt konkrete Mikrointerventionen zur Früherkennung und Deeskalation: das systematische Lesen mimischer Warnsignale, beziehungsorientierte Kontaktaufnahme und den gezielten Einsatz von Blickkontakt, Stimmtonmodulation und präziser Gestik. Fallbeispiele demonstrieren die sofortige Umsetzbarkeit im Pflegealltag. Eine Wirksamkeitsstudie (Steinmetz, 2016) belegt: Diese nonverbalen Fertigkeiten sind unabhängig von Berufserfahrung systematisch erlernbar.

 

Über Astrid Steinmetz

Aktuelle Tätigkeit: Entwicklerin des Trainingsprogramms KoW® - Kommunikation ohne Worte zur Förderung nonverbaler Interaktion im Patientenkontakt, seit 1999 therapeutische Arbeit mit Schwerstkranken und Sterbenden (Ricam Hospiz Berlin), seit 2001 Geschäftsführerin von KoW®-Training und Trainerin sowie Keynote-Speaker im DACHL-Raum
Frühere Tätigkeit: Kinder- und Jugendpsychiatrie der Tagesklinik im Krankenhaus Hellersdorf (Berlin), Tagesstätte Reha - Steglitz (Berlin), BOA Drogenberatung (Berlin)
Aus- und Weiterbildung: Dipl. Musiktherapeutin, Dipl. Sozialpädagogin (FH), promoviert in Gerontologie. webseite: https://www.kommunikation-ohne-worte.de